Zugegeben, Hacker stellt man sich ein wenig anders vor. Oder besser gesagt: Im Film fummeln Hacker nicht mit einem schmalen Draht an einer Platine herum. Die Siemens-Hacker tun das aber schon. Sie sind die Hausdetektive gegen Cyberkriminelle. In einem Labor in München-Neuperlach sucht das 25-köpfige Team nach Lecks. Lecks, von denen man Daten abziehen kann.
Jeden Tag beschäftigen sie sich mit hausinternen Systemen und Produkten und stellen sich die Frage: Wo sind die Einfallstore, über die Hacker in die Systeme kommen können? Auf den Chips in den Platinen befindet sich nämlich Software, die wichtig dafür ist, dass die Systeme der IT reibungslos funktionieren. Hacker wie Sven Lehmberg, der das Siemens-Team leitet, versuchen, diese Software zu knacken. Er will herausfinden, wo die Schwachstellen liegen, die Cyberkriminelle, sogenannte „Black Heads“, nutzen könnten. „Wir versuchen, Prozesse abzubilden, wie ein Hacker arbeitet“, sagt er. Lehmberg und sein Team sind aber nur ein kleiner Teil der hausinternen Cyberdetektive. 150 gibt es weltweit, quer über den Globus verteilt. In Amerika, in China, Indien, Rumänien, Portugal oder der Türkei. Wie groß das Thema Cyberkriminalität für Unternehmen wie Siemens wirklich ist, wie ernst man es nehmen muss, zeigt folgende Zahl: Insgesamt setzt der Konzern 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dagegen auf unterschiedlichen Ebenen ein. Die Hacker sind dabei so etwas wie eine Präventivgruppe. Ihre Aufgabe ist es auch, bereits während der Entwicklung von Produkten an nötigen Schutzmechanismen mitzuarbeiten. Denn die Gefahr durch Cyberkriminalität nimmt zu. Rund 1.000 Attacken zählt Siemens allein im eigenen Unternehmen – und zwar jeden Monat.
“Arbeiten bei Siemens“ – werden Sie Teil eines großen Teams, denn gemeinsam verändern wir die Zukunft und verwirklichen, worauf es ankommt. Aktuell suchen wir für folgende Positionen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
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– SPS-Programmierer (m/w)
– Software- / Systemarchitekt (m/w)
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Die Gebirgslandschaft des Gasteinertals ist seit Jahrhunderten bekannt für ihre heißen Quellen. Allein in Bad Gastein gibt es deswegen zwei größere Thermen, und beide hat Siemens Building Technologies mit umfangreichen Anpassungen in Sachen die Energieeffizienz optimiert und so einen perfekten Ort für Wellness, Erholung und Entspannung geschaffen. Norbert Ellmauer, der Geschäftsführer Stiftung Kurtherme Badehospiz, hat jetzt ein Kamerateam mit in den Technikraum im Keller der Therme genommen. Im kurzen Video-Interview spricht er von hohen Ersparnissen und erklärt, warum die Entscheidung für eine Modernisierung genau die richtige war.
Weiterführende Information
Kurtherme Bad Gastein
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