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AUSGABEN DATUM 2026 | 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019

INHALT

Portfolio

Hackern einen Schritt voraus

Schutz für Gebäude und Technik

2 min.

Projekt

Früherkennung statt Feueralarm

FibroLaser: Brandfrüherkennung für PV-Anlage

2 min.

Projekt

Wasser, Wärme, Wellness

Ein Leuchtturmprojekt für Energieeffizienz

3 min.

  • EDITORIAL
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    Liebe Leserinnen und Leser,
    was zeichnet den perfekten Ort aus? Wo fühlen Sie sich sicher und rundum wohl? Beide Fragen liegen näher beieinander, als es auf den ersten Blick scheint. Denn Sicherheit und Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verbunden – besonders in Gebäuden, wo wir einen großen Teil unseres Lebens verbringen.

    Wir in der Siemens Gebäudetechnik verstehen es als unsere Aufgabe, Gebäude zu perfekten Orten zu machen – in denen Menschen gut geschützt sind und sich frei entfalten können. Dafür braucht es weit mehr als klassische Lösungen für Brandschutz, Zutrittskontrolle oder Videoüberwachung – die digitale Dimension gehört heute selbstverständlich auch dazu. Das reicht von vernetzten Systemen bis zur Cybersicherheit. Mit unserem breiten Portfolio unterstützen wir Sie dabei, Ihr Gebäude, Ihren Betrieb und Ihre Produktion auf höchste Sicherheitsanforderungen auszurichten – damit Sie sich zumindest in Sicherheitsfragen beruhigt zurücklehnen können. Die rasanten technologischen Fortschritte, die uns derzeit begleiten, prägen selbstverständlich auch die Gebäudetechnik. Meine Kolleginnen und Kollegen entwickeln unsere Lösungen kontinuierlich weiter: Heute hilft uns die intelligente Nutzung von Daten dabei, Gebäude effizienter, sicherer und komfortabler zu machen.

    Wichtig ist uns dabei: Jeder Kunde hat unterschiedliche Anforderungen, Bedingungen und Wünsche. Deshalb bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen an. Wie eine solche Lösung aussehen kann, lesen Sie in der Story über das Werk des Vorarlberger Unternehmens Meusburger in Wolfurt. Dort kommt das Brandfrüherkennungssystem FibroLaser zum Einsatz, das plötzliche Temperaturunterschiede detektiert und Brände dadurch besonders schnell und räumlich exakt meldet.

    Im Bereich der Cybersicherheit wird sich im Laufe des Jahres noch einiges tun: Das Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz 2026 (NISG 2026) setzt die NIS-2-Richtlinie um und bringt ab 1. Oktober 2026 neue, verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für deutlich mehr Unternehmen. In unserer Partner Info erfahren Sie, welche Unternehmen betroffen sind und welche Sicherheitslösungen es gibt. Außerdem lernen Sie meinen Kollegen Robert Paurtisch kennen, der eine ganze Abteilung aufbaut, um den wachsenden Bedarf an Cybersicherheitsanfragen mit modernen, langfristig tragfähigen Lösungen bedienen zu können.

    Unsere Expert:innen stehen zur Verfügung, um Ihre Sicherheitsfragen künftig noch umfassender zu beantworten und gemeinsam mit Ihnen die passenden Lösungen zu entwickeln.

    Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!

    Ihr Martin Lang.

    • Brandneue Innovation Die neuen Brandmelder Sinteso Nova erkennen Brände zuverlässig, passen sich intelligent an und agieren prädiktiv.
      9848Brandneue Innovation

      LESEZEIT < 1 min. Portfolio

    • Raum für Ideen Das Buildings Experience Center in der Siemens City Wien und die neue Niederlassung in Hohenems in Vorarlberg sind eröffnet.
      10146Raum für Ideen

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Kurz notiert Neue Produkte, neue Services und Trends.
      10157Kurz notiert

      LESEZEIT 8 min. Produkte und News

    • Premiumtechnik im Palais Neue Gebäudeautomation im Wiener Palais Coburg.
      10159Premiumtechnik im Palais

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Früherkennung statt Feueralarm Branddetektion mit FibroLaser beim Normalienhersteller Meusburger.
      10162Früherkennung statt Feueralarm

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Flower Power Brandschutz und Sicherheit für eine Forschungsstätte in Nordmazedonien.
      10164Flower Power

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Speichern ohne Spannung PBI Group in Polen setzt auf zertifizierte Brandschutztechnik von Siemens.
      10166Speichern ohne Spannung

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Hackern einen Schritt voraus Die neuen Regelungen NIS 2 und „NISG 2026“ schützen Gebäude und Technik.
      10168Hackern einen Schritt voraus

      LESEZEIT 2 min. Portfolio

    • Siemens TALENTS Robert Pauritsch im Portrait.
      10170Siemens TALENTS

      LESEZEIT 2 min. Talents

    • Bestens ausgebildet Töchtertag und Ausbildung mit Benefits bei Siemens Österreich.
      10172Bestens ausgebildet

      LESEZEIT 2 min. Karriere

    • Wasser, Wärme, Wellness Therma Nova: ein Vorzeigeprojekt in Sachen Energieoptimierung.
      10175Wasser, Wärme, Wellness

      LESEZEIT 3 min. Projekt

    • Glaskugel Gebäude Mit Siemens Smart Building Assessment Daten sinnvoll nutzen.
      10177Glaskugel Gebäude

      LESEZEIT < 1 min. Portfolio

    • Ein Ort der Entspannung Im Hotel Schwarzbrunn realisiert Siemens ein umfassendes Energieoptimierungsprojekt.
      10179Ein Ort der Entspannung

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Wissensvorsprung durch Webinare Siemens-Expert:innen referieren zum Thema Nachhaltigkeit.
      10181Wissensvorsprung durch Webinare

      LESEZEIT 2 min. Webinare

    • Perfekte Bedingungen Moderne MSR-Technik im WIFI Salzburg.
      10183Perfekte Bedingungen

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Effizienz im Amt Energieeffizienzlösungen in den Gebäuden des Bundesministeriums für LUK.
      10185Effizienz im Amt

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Coole Lösung mit KI White Space Cooling Optimization im Datacenter Hrvatski Telekom in Zagreb.
      10187Coole Lösung mit KI

      LESEZEIT 2 min. Projekt

    • Grüne Mobilität in voller Fahrt Innovative Ladetechnik für E-Fahrzeuge.
      10189Grüne Mobilität in voller Fahrt

      LESEZEIT < 1 min. Projekt

    • Fantastisch flexibel Siemens Flexibility Services optimiert Energiesysteme in Gebäuden.
      10191Fantastisch flexibel

      LESEZEIT < 1 min. Portfolio

    Portfolio

    Brandneue Innovation

    Die neuen Brandmelder Sinteso Nova erkennen Brände zuverlässig, passen sich intelligent an und agieren prädiktiv.

    Portfolio

    Brandneue Innovation

    Die neuen Brandmelder Sinteso Nova erkennen Brände zuverlässig, passen sich intelligent an und agieren prädiktiv.

    Brandneue Innovation

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    Die neuen Brandmelder Sinteso Nova erkennen Brände zuverlässig, passen sich intelligent an und agieren prädiktiv. Portfolio

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    Brandneue Innovation
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    Die neuen Sinteso Nova-Brandmelder bieten mehr als nur die zuverlässige Erkennung von Bränden: Sie passen sich intelligent an und agieren prädiktiv.

    Digital, nachhaltig und vollgepackt mit langjährigem Expertenwissen: Die neuen Sinteso Nova-Brandmelder verwandeln den Brandschutz in eine proaktive, intelligente und vernetzte Lösung. Sie sind so konzipiert, dass sie die komplexen Anforderungen moderner Umgebungen wie Gesundheitseinrichtungen, Rechenzentren, industrielle Anwendungen und Geschäftsgebäude erfüllen, in denen Verfügbarkeit, Sicherheit und Betriebseffizienz von größter Bedeutung sind. Die Sinteso Nova-Melder ermöglichen es, schrittweise zu modernisieren, während sie gleichzeitig kontinuierlichen Schutz bieten – sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden. Dabei bleiben bestehende Brandmeldezentralen kompatibel, sodass es nicht erforderlich ist, Anlagen vollständig auszutauschen. Dank einer Plug-and-Play-Integration – einschließlich der automatischen Übernahme konfigurierter Einstellungen – ermöglichen die Systeme es, nahtlos zu modernisieren, und sie reduzieren zugleich Installationsaufwand sowie Risiken.

    Durch die automatisierte Disturbance Free Testing (DFT)-Technologie kann man im Bedarfsfall rund um die Uhr Selbstchecks durchführen und so mögliche Systemausfallzeiten reduzieren. Die Smoke Entry Supervision(SES)-Technologie überwacht die Raucheintrittsöffnung in Echtzeit, so dass Betreiber unmittelbar eingreifen können – bevor sich kritische Situationen entwickeln. Darüber hinaus minimiert die ASAplus (Advanced Signal Analysis)-Technologie Fehlalarme, indem sie optische Mehrwellenlängen-Sensorik mit dualer thermischer Detektion vereint. Die vollständig IoT-fähigen Brandmelder sind mit cloudbasierten Anwendungen kompatibel – wie etwa mit den Building X Fire-Apps von Siemens. Die genannten Funktionen liefern Facility-Teams sowie Serviceanbietern relevante, nutzbare Dateneinblicke und ermöglichen Echtzeitüberwachung, Ferndiagnosen und vorausschauende Instandhaltung.

    Und das ist noch nicht alles: Die Melder tragen das Produktlabel Siemens EcoTech, das für mehr Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeit sorgt. Das Portfolio besteht nicht nur aus recycelten Kunststoffen, sondern fördert auch ein umweltbewusstes Design, Ressourceneffizienz sowie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.

    Raum für Ideen

    Raum für Ideen

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    Das Buildings Experience Center in der Siemens City Wien und die neue Niederlassung in Hohenems in Vorarlberg sind eröffnet. Projekt

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    Raum für Ideen
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    Das neue Buildings Experience Center in der Wiener Siemens City wird im Oktober 2026 feierlich eröffnet. In Vorarlberg ist die Siemens Niederlassung im Mai von Bregenz nach Hohenems in ihre neuen Büroräume übersiedelt.

    In der Siemens City ist die große Eröffnung des Buildings Experience Center für den Herbst geplant. Die Räume zeigen schon heute eindrucksvoll das Portfolio und die konkreten Lösungen aus dem Bereich der Gebäudetechnik. Mit Platz für offenen Austausch, Workshops und Präsentationen können Kunden mit den Gebäudetechnik-Expertinnen und -Experten die richtigen Lösungen für jede Anforderung finden. Sogenannte Portfolio- und Product-Experience-Bereiche sorgen für ein hautnahes Erlebnis der Vielfalt des Portfolios. Auf diesen Ausstellungsflächen werden von Brandschutz über Automation, Sicherheit bis zu Cybersecurity und der Plattform Building X sämtliche Produkte präsentiert. Im neuen Innovation Lab dürfen die Köpfe rauchen: Hier können neue Ideen erdacht und auf einem Großbildschirm visualisiert werden. Für eine Live-Veranschaulichung der Gebäudemanagementplattform Desigo CC ist das gesamte Buildings Experience Center eingebunden.

    Personen bei der Arbeit am neuen Siemens Standort in Hohenems.
    Der neue Siemens-Standort in Hohenems bietet eine moderne Arbeitswelt für Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

    Nicht nur in Wien wurden neue Räumlichkeiten bezogen: Siemens setzt auch beim neuen Bürostandort in Vorarlberg in Hohenems auf innovative Technologien und nachhaltige Lösungen.

    Das neue Büro schafft Raum für Innovation und Weiterentwicklung und wird damit gleichzeitig ein Symbol für die starke Verankerung von Siemens in der Vorarlberger Wirtschaft. Das Gebäude bietet sämtliche Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Arbeitsumgebung. Auf rund 1.200 Quadratmetern Bürofläche erwartet die rund 100 Mitarbeitenden von Siemens in Vorarlberg eine modern ausgestatte Infrastruktur mit Räumen für Konferenzen, Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung und einem fußläufig erreichbaren Fitnesscenter. Es gibt bei den 50 Autostellplätzen E-Lademöglichkeiten. Perfekte Orte, um an innovativen Lösungen für die Welt von morgen zu arbeiten.

    Kurz notiert

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    LESEZEIT 8 MIN

    Neue Produkte, neue Services und Trends. Produkte und News

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    Sicherheit auf ganzer Linie

    KNX Linienkoppler Secure

    Der Siemens KNX Linienkoppler Secure ist eine zukunftssichere Gebäudeautomationslösung. Er verbindet KNX Linien zuverlässig und bietet dabei höchste Sicherheit für Gebäude. Dank KNX Data Secure schützt er Kommunikation vor unbefugtem Zugriff und Manipulation, was ihn zur idealen Wahl für anspruchsvolle Projekte macht. Dieser Linienkoppler ermöglicht flexible Topologien und ist perfekt für die Strukturierung komplexer KNX-Anlagen in Linien und Bereichen geeignet. Die einfache Inbetriebnahme garantiert eine schnelle und unkomplizierte Integration in bestehende Systeme, während seine hohe Performance einen reibungslosen Datenverkehr und eine stabile Anlagenfunktion gewährleistet. Damit ist er bestens für die Anforderungen moderner Gebäude gerüstet. Ob in Wohnbauten, Büros oder Industrieanlagen – der KNX Linienkoppler Secure von Siemens ist die intelligente Wahl für eine sichere, effiziente und skalierbare Gebäudeautomation. Vertrauen Sie auf bewährte Siemens-Qualität und machen Sie Ihre KNX-Installation fit für die Zukunft!

    KNX Linienkoppler Secure
    KNX Linienkoppler Secure

    Energiequelle für Ihr smartes Gebäude

    KNX Spannungsversorgung

    Intelligente KNX-Geräte sind die Grundlage der modernen Gebäudeautomation. Sie bieten eine nahtlose Integration von Beleuchtung, Heizung und Umgebungssteuerung und reduzieren gleichzeitig die Systemkomplexität. Die neueste Generation der Siemens KNX Spannungsversorgung wurde für einen effizienten Umgang mit Energie und mit besonderem Augenmerk auf Nachhaltigkeit entwickelt. Profitieren Sie von marktführender Energieeffizienz (bis zu 0,7 W im Leerlauf und 3,6 W Nennleistung) sowie innovativen Funktionen wie der praktischen Bus-Reset-Taste und dem vielseitigen Hilfsausgang. Vereinfachen Sie Ihr Lager mit unserem fokussierten 320-mA- und 640-mA-Sortiment, das sich problemlos auf 1280 mA skalieren lässt. Wartungsfreie Steckklemmen sorgen für einen optimierten Durchschleifvorgang – damit die Gebäudeautomation kontinuierlich und ohne Ausfälle funktioniert!

    KNX Spannungsversorgung
    KNX Spannungsversorgung

    Reibungslose Inbetriebnahme

    Drahtlose Sensoren

    Sensoren in Gebäuden sind essenzielle Komponenten der modernen Gebäudeautomation. Sie dienen dazu, physikalische Zustände (wie Temperatur, Bewegung, Luftqualität, Licht) in Echtzeit zu erfassen. Die drahtlosen Sensoren von Siemens fügen sich mit ihrem modernen Design nahtlos in die Raumästhetik ein. Die Inbetriebnahme erfolgt schnell und intuitiv über die Siemens Smartphone-App Quick Config und NFC. Die präzisen Sensordaten ermöglichen eine genaue Steuerung, verbessern so die Betriebseffizienz und optimieren den Energieverbrauch.

    Drahtlose Sensoren
    Drahtlose Sensoren

    Mühelose Steuerung für nachhaltigen Komfort

    Raumthermostat RDL

    Der eigenständige Raumthermostat RDL von Siemens bietet eine präzise, optimierte Steuerung sowohl für Heiz- als auch für Kühlungsanwendungen. Er verfügt über eine Vielzahl von Funktionen, darunter die intelligente Temperaturregelung, mehrere Betriebsmodi und einen programmierbaren Wochenplaner. Die Raumthermostatserie RDL unterstützt erweiterte Anwendungen wie umgekehrte Wärmepumpen, Fußbodenheizung und Kühldecken. Die einfache Inbetriebnahme erfolgt über die Quick Config-App oder – je nach Präferenz – die intuitive Benutzeroberfläche. Der Raumthermostat RDL ist speziell für den Einsatz in Wohngebäuden konzipiert und bietet eine flexible vertikale/horizontale Ausrichtung sowie Mehrsprachenunterstützung. Die flexible Installation umfasst sowohl kabelgebundene als auch kabellose Optionen, eine Wand- oder Tischmontage und Batteriebetrieb. Mehr Infos finden Sie hier.

    Raumthermostat RDL
    Raumthermostat RDL

    Transparente Energieverbräuche

    SENTRON Powercenter 3000

    Energiedaten managen ist jetzt so einfach wie nie zuvor: Die Software SENTRON Powercenter 3000 bietet ein innovatives Energie- und Condition-Monitoring per Webinterface über das lokale Firmennetzwerk, optional auch per Anbindung an Siemens Xcelerator oder cloudbasierte Lösungen von anderen Anbietern. Die Monitoring-Software ermöglicht durch transparente Energieverbrauchsanalyse die gezielte Optimierung und erfüllt Nachweisanforderungen nach ISO 50001/50003. Integrierte, mess- und kommunikationsfähige Schutzschaltgeräte erlauben vorausschauende Instandhaltung zur Reduzierung von Ausfallzeiten. Zudem sorgt das System mit Benachrichtigungen für frühzeitige Erkennung von Störungen. Das SENTRON Powercenter 3000 ist ein intelligentes Werkzeug, das Unternehmen hilft, ihren Energieverbrauch zu verstehen, zu überwachen, zu analysieren und letztendlich zu optimieren, um Kosten zu senken und die Nachhaltigkeit zu verbessern.

    Sentron Powercenter 3000
    Mit dem SENTRON Powercenter 3000 werden zahlreiche Energiedaten erfasst und übersichtlich visualisiert.

    Präzise Temperaturregelung von Heizlasten

    SIMATIC ET 200SP e-Starter

    Die multifunktionalen SIMATIC ET 200SP e-Starter sind voll integriert im IO-System SIMATIC ET 200SP. Sie sind vollelektronische Schalt- und Schutzgeräte für 1- und 3-phasige Verbraucher mit elektronischem Kurzschlussschutz, Wendefunktionalität und optimierten Starteigenschaften. Dadurch sind sie kurzschlussfest, verschleißarm und äußerst langlebig. Ein typischer Anwendungsfall des SIMATIC ET 200SP e-Starters ist die Reduzierung von kurzschlussbedingten Stillstandszeiten. Besteht z. B. in feuchter Umgebung ein erhöhtes Kurzschlussrisiko, erkennt der e-Starter einen auftretenden Kurzschluss, schaltet so schnell ab, dass keine relevanten Kurzschlussströme entstehen, und schützt damit die gesamte Applikation. Bei hoher Schalthäufigkeit und dem Einsatz von hocheffizienten Motoren (z. B. IE3 / IE4) senkt und neutralisiert der integrierte Smartstart hohe Anlauf- und Inrush-Ströme, verhindert Fehlauslösungen der Schutzeinrichtungen und verringert die mechanische Belastung beim Starten.

    SIMATIC ET 200SP e-Starter
    SIMATIC ET 200SP e-Starter ist ein vollelektronisches Schalt- und Schutzgerät.

    Zukunft aus Altspeiseöl

    Koppelrais SIRIUS 3RQ4

    Die Koppelrelais der Serie SIRIUS 3RQ4 von Siemens bieten eine sichere, kompakte und flexible Lösung zur Signalübertragung zwischen Steuerung und Aktorik. Das Besondere: Das Kunststoffgehäuse besteht zu 70 Prozent aus biobasiertem Material, das aus Biomasseabfällen gewonnen wird. Der Kunststoff Akulon® K225-KS B-MB wurde von Envalior in Zusammenarbeit mit Siemens entwickelt, um sicherzustellen, dass alle gewünschten Eigenschaften erfüllt werden. Mit ihrer schmalen Bauform sind die Koppelrelais ideal auf SIMATIC I/Os und SIRIUS Komponenten abgestimmt. Ob mit Relaisausgang für robuste Anwendungen, Halbleiterausgang für hohe Schalthäufigkeit oder steckbarem Plug-In Relais für schnellen Austausch – die 3RQ4-Serie überzeugt durch Vielseitigkeit, Langlebigkeit und einfache Integration.

    Koppelrais SIRIUS 3RQ4
    Doppelte Auszeichnung für das Koppelrelais SIRIUS 3RQ4 beim RedDot Design Award 2026: Product Design und Sustainability.

    Stärkung der Schaltschrankfertigung in Wien

    Ausbau der SIVACON S8-Fertigung

    Die Siemens Schaltschrankfertigung in Wien Floridsdorf wird erweitert und stärkt damit gezielt die lokale Wertschöpfung. Künftig wird der Sekundärausbau von SIVACON S8 Niederspannungs-Schaltanlagen vom Werk Leipzig übernommen und der Assembly-Workshop Wien auf den Leipziger Qualitätsstandard lizenziert. Die erste Anlage wurde bereits erfolgreich ausgeliefert und in Betrieb genommen. Die modulare SIVACON S8 kommt u. a. in der Prozessindustrie, in Rechenzentren und in kritischer Infrastruktur zum Einsatz und steht für höchste Sicherheit, Zuverlässigkeit und Flexibilität bei gleichzeitig hoher Betriebstransparenz.

    Kooperation mit gemeinnütziger Organisation

    Parallel dazu startet die Siemens Schaltschrankfertigung eine Kooperation mit der Psychosoziale Zentren gGmbH (PSZ), die in Niederösterreich und Wien Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Beratung, Behandlung sowie Angebote in den Bereichen Wohnen, Freizeit, berufliche Integration und Prävention unterstützt. An einem Standort in Hollabrunn werden Fertigungs- und Verpackungsaufträge umgesetzt. Durch Projektarbeiten wie Steckerkonfektionierung und die Assemblierung kleiner Schaltboxen entstehen praxisnahe Tätigkeiten für die Teilnehmenden. So verbindet Siemens industrielle Wertschöpfung mit sozialem Engagement und unterstützt gleichzeitig die wichtige Arbeit der PSZ gGmbH.

    Fertigungsfläche für SIVACON S8-Projekte am Standort Wien
    Erweiterung der Fertigungsfläche für SIVACON S8-Projekte am Standort Wien.

    Nachwuchs-Know-how für Nachhaltigkeit

    Siemens Technologien im Smart Village der BULME Graz.

    Wenn Ausbildung auf industrielle Realität trifft, entstehen Lösungen mit Zukunft. Im Smart Village der HLT BULME Graz zeigte sich eindrucksvoll, wie Siemens Technologien komplexe Energie- und Automationskonzepte in der Praxis möglich machen. Im Zentrum stand eine Diplomarbeit von Amelie Fuchshofer und Alexander Vallant, die konsequent auf Siemens Lösungen setzte. Herzstück des Projekts sind SENTRON COM-Leitungsschutzschalter, die neben Schutzfunktionen auch Mess- und Kommunikationsaufgaben übernehmen. Sie liefern kontinuierlich Daten zu Strom, Spannung und Energie und schaffen damit die Grundlage für ein transparentes Energiemanagement. Die Integration der Komponenten zeigt die Stärke des Siemens Portfolios: Über das SENTRON Powercenter 1000 werden die Daten gebündelt und via Modbus TCP in die Gebäudeautomation überführt. Die zentrale Steuerung erfolgt über eine Desigo PXC5-Automationsstation, die sämtliche Anlagen – von Photovoltaik bis Wärmepumpe – vernetzt und optimiert.

    Ein besonderer Mehrwert liegt in der intelligenten Systemintegration: Energieflüsse können analysiert und durch gezielte Lastregelung verbessert werden. Das Ergebnis ist ein effizienter, automatisierter Heizkreislauf, der reale Anforderungen moderner Gebäudetechnik abbildet. Für Transparenz sorgt das PXM-Touchpanel, das alle Betriebszustände übersichtlich darstellt und eine intuitive Bedienung ermöglicht. Ergänzt wird das System durch Siemens Softwarelösungen wie ABT Site und SENTRON Powerconfig, die eine durchgängige Projektierung und Inbetriebnahme unterstützen. Das Projekt verdeutlicht, wie Siemens ein integriertes Ökosystem von der Feldebene bis zur Visualisierung bietet – und wie dieses in der Ausbildung praxisnah eingesetzt werden kann. Gleichzeitig unterstreicht es die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Bildung: Studierende arbeiten mit realen Technologien und entwickeln Lösungen, die direkt in die Praxis übertragen werden können. So wird das Smart Village nicht nur zum Lernort, sondern zur Bühne für innovative Siemens Anwendungen – und zeigt, wie die Energiewelt von morgen schon heute Realität wird.

    Amelie Fuchshofer und Alexander Vallant präsentieren ihr Projekt.
    Amelie Fuchshofer und Alexander Vallant präsentieren ihr Projekt.

    KI und Digitalisierung im Fokus

    Im Rahmen einer Studie mit 1.400 Führungskräften weltweit untersucht Siemens zweijährlich den Stand der Infrastrukturwende in den Bereichen Energie, Industrie und Gebäude.

    Die Ergebnisse des Siemens Infrastructure Transition Monitor im Bereich der Gebäude zeigen, dass die Energieeffizienz von Anlagen und Gebäuden oberste Infrastrukturpriorität von Unternehmen ist, um deren Dekarbonisierung und Wettbewerbsfähigkeit zu optimieren. Außerdem zeigt die Studie, dass mehr als die Hälfte der Befragten plant, im kommenden Jahr verstärkt in Energieeffizienz (57 %), intelligente Gebäudetechnologie (55 %) sowie in die Elektrifizierung von Gebäuden (54 %) zu investieren. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 %) gibt an, dass die Digitalisierung einen starken oder transformativen Einfluss auf die Energieeffizienz hat; 56 % erwarten, dass sie die Kosten senken wird, und 55 % sind überzeugt, dass sie die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter verbessern kann. Der Siemens Infrastructure Transition Monitor 2025 untersucht die Entwicklung des Infrastrukturwandels, beleuchtet die dringendsten Prioritäten und weist Führungskräften aus Wirtschaft und Politik den Weg nach vorne. Der Report ist eine von Siemens in Auftrag gegebene zweijährliche Studie, bei der 1.400 Führungskräfte und Regierungsvertreter aus 19 Ländern aus den Bereichen Energie, Gebäude und Industrie befragt werden.


    Löschen nach Maß

    Siemens entwickelt maßgeschneidertes CO2-Löschsystem für Laserschneider von Trotec Laser.

    Die Hitzeeinwirkung der Lasertechnik bei organischen Materialien birgt in Kombination mit Bedienfehlern ein Risiko für Maschinenbrände, die zu Betriebsausfällen, teuren Reparaturen und Verzögerungen in der Produktion führen können. Um das zu vermeiden, hat Siemens als strategischer Partner von Trotec Laser eine maßgeschneiderte Lösung für den Trotec-CO2-Flachbettlaser Speedy 400 entwickelt, die es – im wahrsten Sinne des Wortes – in sich hat. Herzstück ist der Sinorix Advanced-Objektbrandschutz – ein integriertes Löschsystem für umfassenden Schutz. Das vollständig eingebettete, geprüfte und zertifizierte Löschsystem erkennt direkt im Bearbeitungsraum des Lasers den Brand und reagiert sofort. Das System erfüllt Sicherheitsstandards wie EN ISO 13849-1 und ISO 19353:2019. Der Speedy 400 ist aktuell der einzige CO2-Flachbettlaser weltweit, der ein vollständig zertifiziertes, maschinenintegriertes Löschsystem besitzt. Mehr erfahren Sie hier.

    20251209 153019
    Trotec Speedy 400 mit integriertem, vollautomatischem Löschsystem – Sinorix Advanced-Objektbrandschutz.

    Gut geplant ist halb gewonnen

    „Dialog Energieverteilung“ überzeugt mit Live-Modellierung der Niederspannungsenergieverteilung eines fiktiven Logistikzentrums.

    Der diesjährige „Dialog Energieverteilung“ in der TechBase Linz im März richtete sich an Elektroplaner:innen, Elektroinstallateur:innen, Schaltanlagenbauer:innen und Anlagenbetreiber:innen. „Ziel ist es, Interesse für unsere Produkte und Lösungen zu wecken“, erklärt Siemens-Experte David Schwinghammer. „Wir wollten die Projektierung greifbarer machen – deshalb haben wir live die Niederspannungsener- gieverteilung eines fiktiven Logistikzentrums modelliert.“

    Live on Stage mit SIMARIS Design

    Für die realitätsnahe Planung des Stromnetzes setzte das Siemens Team auf die SIMARIS Suite-Tools und hier im Speziellen auf SIMARIS Design. Die Software aus dem Umfeld von Totally Integrated Power (TIP) ermöglicht es, selbst komplexe Energieverteilungen zu planen, zu dimensionieren und zu berechnen. „Wir konnten damit das komplette Design des Logistikzentrums abbilden – von den Transformatoren bis zur Steckdose“, so Schwinghammer. „Besonders spannend war, dass wir die Auswahl der Komponenten direkt mit spontanen Inputs aus den Produktgruppen der Niederspannung (SI EP) und Mittelspannung (SI EA) kombiniert haben.“ Der große Vorteil: Durch den starken Praxisbezug konnten die Teilnehmenden die Lösungen sofort einordnen und deren Nutzen besser nachvollziehen – deutlich anschaulicher als bei einem klassischen Frontalvortrag. Ergänzt wurde das Event durch eine Mikrofair mit echten Exponaten zum Anfassen: etwa dem offenen Leistungsschalter SENTRON 3WA, diversen Mess- und kommunikationsfähigen SENTRON-Schutzgeräten, mit dabei auch der neue revolutionäre ECPD oder eine SIVACON 8PS BD2-Stromschiene mit Abgangskasten. So wurde aus der digitalen Planung ein rundum greifbares Erlebnis.

    Dialog Energieverteilung
    Dialog Energieverteilung

    Premiumtechnik im Palais

    Premiumtechnik im Palais

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    Neue Gebäudeautomation im Wiener Palais Coburg. Projekt

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    Premiumtechnik im Palais
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    Historische Gemäuer ganz modern: Beim Umbau des Wiener Palais Coburg wird auch die Gebäudeautomation erneuert.

    Das Palais Coburg in der Wiener Innenstadt prägt schon über 180 Jahre das Stadtbild. Seit 2025 wird das historische Gebäude zu einem eleganten Gästehaus umgebaut – samt innovativer Gebäudetechnik aus dem Hause Siemens. Während der Hotelbetrieb aufgrund der Umbauarbeiten pausiert, bleiben das 2-Sterne-Restaurant Silvio Nickol und das „Clementine im Glashaus“ für Gäste und Gourmets geöffnet. Die 36 Suiten werden unter dem Motto „Quiet Luxury“ modernisiert, um historischen Charme mit individuellem Luxus zu verbinden – und dazu gehört natürlich auch eine State-of-the-Art-Gebäudetechnik, die im Hintergrund für höchsten Komfort für die Gäste sorgt.

    „Im Rahmen des Projekts MSRL-Ersatz im Palais Coburg durften wir eine ausgesprochen konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der PFG Real Estate AG in ihrer Rolle als Eigentümervertretung und Siemens erleben“, so Rinaldo Baumann, stellvertretender Direktor PFG Real Estate AG. Herausforderungen gab es natürlich auch. Die Integration moderner Gebäudeautomation in historische Strukturen hat so ihre Tücken, zum Beispiel die Risiken hinsichtlich Schnittstellen, Zeitplan und nicht zuletzt der Kosten. Philipp Nossek, Sales Manager bei Siemens Österreich, weiß das natürlich, und betont: „Besonders freut es mich, dass wir gemeinsam mit den Betreibern des Palais Coburg eine zuverlässige, zukunftsfähige und energieeffiziente Automationslösung realisieren konnten, die den Betrieb dieses außergewöhnlichen Gebäudes nachhaltig unterstützt.“

    „Die Zusammenarbeit war geprägt von hoher Fachkompetenz.“

    Rinaldo Baumann,
    Stellvertretender Direktor PFG Real Estate AG
    Palais Coburg Suite
    Tradition in Kombination mit moderner Gebäudetechnik

    Das neue Gebäudeautomationssystem ist modular erweiterbar, offen und zukunftssicher. Bestehend aus den Controllern Siemens PXC7 und der Gebäudeleittechnik Desigo CC, wurde für den Kunden ein Flex-Client-Zugriff über den Building X Operations Manager installiert. Das ist ein Fernzugriff, damit von jedem beliebigen Ort auf die Gebäudetechnik zugegriffen – und im Fall der Fälle eingegriffen – werden kann. So lassen sich Betriebskosten senken und -ausfälle verhindern. Die Kernfunktion der Gebäudeautomation ist die umfassende Steuerung und Überwachung von Heizung, Lüftung, Klima (HLK), Beleuchtung, Beschattung und Energiemanagement in Gebäuden. Durch ihre IP-Konnektivität ermöglichen die verbauten Controller eine nahtlose Integration in bestehende IT-Infrastrukturen und bieten eine flexible Systemarchitektur. Baumann ist vom Projekt begeistert: „Die Zusammenarbeit war geprägt von hoher Fachkompetenz, klarer Kommunikation und einem gemeinsamen Verständnis für Qualität, Termine und Projektziele. Durch die enge Abstimmung aller Beteiligten konnten komplexe Anforderungen effizient koordiniert und lösungsorientiert umgesetzt werden. Dieses Projekt zeigt beispielhaft, wie eine professionelle Eigentümervertretung und ein erfahrener Technologiepartner durch gegenseitiges Vertrauen, Verlässlichkeit und Engagement einen nachhaltigen Projekterfolg sicherstellen können.“

    Früherkennung statt Feueralarm

    Früherkennung statt Feueralarm

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    Branddetektion mit FibroLaser beim Normalienhersteller Meusburger. Projekt

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    Früherkennung statt Feueralarm
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    Der Vorarlberger Normalienhersteller Meusburger investierte kürzlich in eine großzügige Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Standortes in Wolfurt. Siemens ergänzte das Sonnenkraftwerk um das Brandfrüherkennungssystem FibroLaser, welches plötzliche Temperaturunterschiede linear detektiert und damit schneller und räumlich exakter Brände meldet, als dies bisherige punktuell aufgebaute Systeme können.

    Das familiengeführte Unternehmen Meusburger ist Marktführer in der Herstellung hochpräziser Normalien für Kunden aus dem Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau. Mit der Errichtung einer PV-Anlage mit einer Leistung von 1275 kWp und 3000 Modulen stellten die Vorarlberger nun die Energieversorgung des Werkes in Wolfurt auf nachhaltige Beine. Da das Dach, auf dem die Module installiert wurden, nicht brandhemmend ist, war gemäß einer Richtlinie ein zusätzliches System erforderlich, um Brände frühzeitig zu erkennen. „Eine Brandgefahr stellen in erster Linie fehlerhafte oder lockere Steckverbindungen bzw. die sogenannten Leistungsoptimierer dar, deren Elektronik überhitzen kann“, erklärt Simon Schreiber, Siemens Salesmanager in Vorarlberg. „Dass die PV-Module selbst zu brennen beginnen, ist hingegen fast auszuschließen.“

    Mit FibroLaser wird eine Alarmierung entsprechend früh abgesetzt,
sodass ein Brand rechtzeitig eingedämmt werden kann.
    Mit FibroLaser wird eine Alarmierung entsprechend früh abgesetzt, sodass ein Brand rechtzeitig eingedämmt werden kann.

    Schneller und genauer als gedacht

    Zum Einsatz kam das wohl fortschrittlichste Brandfrüherkennungssystem, welches derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Schreiber: „Wir installierten bei Meusburger ein lineares Wärmemeldersystem, den FibroLaser.“ Dabei wird ein spezielles Lichtwellenleiterkabel in Ringform unter den Modulen verlegt und an einen Controller angeschlossen, der die Auswertung übernimmt und mit der bestehenden Siemens-Brandmeldeanlage verbunden ist. Das LWL-Kabel hat einen FRNC-Mantel (Flame Retardant Non Corrosive, HM4) und ist daher UV-beständig, halogenfrei und flammwidrig. Die Einsatztemperatur liegt
    zwischen –25 bis 85 °C. Besonderer Vorteil: Da der FibroLaser mit einem Lichtwellenleiter arbeitet und daher ohne Kupferkabel auskommt, führen selbst Blitzschläge nicht zum Ausfall des Brandfrüherkennungssystems.

    Der FibroLaser schickt permanent einen Laserstrahl in das LWL-Kabel“, erklärt der Experte. Entsteht innerhalb einer vordefinierten Zeit ein großer Temperaturanstieg oder wird eine vorgegebene Maximaltemperatur erreicht, verändert sich die Krümmung des Lichtwellenleiters und das System kann exakt sagen, wo das Ereignis eingetreten ist. „Der umgehend abgesetzte Voralarm folgt so schnell und definiert das Ereignis räumlich so genau, dass gegebenenfalls sogar ein Mitarbeiter mit einem Handfeuerlöscher rechtzeitig zur Stelle ist und den Brand eindämmen kann, bevor er sich großflächig ausbreitet“, so Simon Schreiber. Andernfalls wird ein Alarm ausgelöst und automatisch die Feuerwehr verständigt. Neben Voralarmen und Alarmen werden auch Störungen an der Brandmeldezentrale und am Sicontrol-Sicherheitsleitstand der Firma Meusburger angezeigt.

    Linear statt punktuell detektieren

    Da der Lichtwellenleiter linear arbeitet und nicht wie andere Systeme punktuell, erkennt der FibroLaser ein Brandereignis extrem schnell und setzt die Alarmierung entsprechend früh ab. Bei punktuell aufgebauten Systemen gelingt das nicht mit dieser Performance: Entsteht ein Brand beispielsweise genau zwischen zwei Meldern, hat sich das Feuer evt. bereits ausgebreitet, ehe es einen Melder erreicht, der dann erst mit erheblicher Zeitverzögerung anschlägt. Massive Schäden an PV-Anlage und Gebäude sind so vorprogrammiert. Schreiber: „Wir haben viel Energie und unsere langjährige Erfahrung in die Überwachung der Photovoltaikmodule investiert – nicht zuletzt in Anbetracht des breiten Temperaturspektrums der unterschiedlichen Jahreszeiten, in dem das System rasche Temperaturanstiege erkennen muss.“ Das Ergebnis ist ein verlässliches Brandfrüherkennungssystem, dessen Betriebstauglichkeit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit bereits bei einigen Projekten eindrücklich unter Beweis gestellt wird. Und das Beste: FibroLaser eignet sich für neue PV-Anlagen, selbstverständlich können aber auch bestehende damit nachgerüstet werden.

    Flower Power

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    Brandschutz und Sicherheit für eine Forschungsstätte in Nordmazedonien. Projekt

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    Die Forschungs- und Produktionsstätte Flower Power in Nordmazedonien ist das weltweit erste vollständig nachhaltige Pharmawerk für medizinisches Cannabis.

    Flower Power ist eine medizinische Cannabis-Anlage in Vevčani, Nordmazedonien. Mit einer Fläche von 4.000 m² dient sie sowohl als Forschungs- als auch als Produktionsstätte – und macht sich einen Namen als das weltweit erste vollständig nachhaltige Pharmawerk. Die Anlage wird mit Sonnenenergie betrieben, greift auf natürliches Quellwasser zurück und nutzt komplett biologische Erntezyklen. Als Pharmawerk und medizinischer Cannabisproduzent unterliegt Flower Power außerdem strengen Richtlinien, etwa im Bereich der Reinraumvorgaben. Um diese zu erfüllen und gleichzeitig die eigenen Ziele in Bezug auf Energieeffizienz, Produktionskontinuität, Sicherheit und Transparenz zu erreichen, setzt das Unternehmen auf die Unterstützung von Siemens. Die gemeinsam erarbeiteten Lösungen wurden mit Tehnoinspekt, dem lokalen Partner in Nordmazedonien, in Betrieb genommen und beinhalten das Gebäudeleitsystem Desigo CC, die Gebäudeautomationscontroller Desigo PXC und KNX-Geräte für die Gebäude- und Feldautomation. Dadurch wird der Energieverbrauch – und damit auch die Betriebskosten – gesenkt. Eine Vielzahl von Softwarelösungen aus der Building X Suite, die Teil der Siemens Xcelerator-Plattform ist, sorgt für zusätzliche Effizienz und Komfort.

    Flower Power Referenzfoto Siemens Lösungen
    Flower Power Referenzfoto Siemens Lösungen

    Eingesetzt wurden unter anderem der Operations Manager, der eine Echtzeit-Fernsteuerung der Gebäudetechnik ermöglicht, der Energy Manager zur Verfolgung des Energieverbrauchs, der Kosten und der CO₂-Emissionen mit dem Ziel einer entsprechenden Reduzierung; sowie der Security Manager, der unter anderem den Schutz von Personen und Werten gewährleistet und die Widerstandsfähigkeit von Gebäuden sowie die Geschäftskontinuität erhöht. Für optimale Sicherheit wurden das integrierte Brandschutzsystem Cerberus PRO sowie das Zutrittskontrollsystem SiPass integrated in Betrieb genommen. Die Einbindung in Fire Connect erlaubt die Fernüberwachung der angeschlossenen Brandschutzsysteme. Außerdem ist Siemens für die Niederspannungsausrüstung sowie die Pilotinstallation des Stromverteilungsschranks SIVACON S4 verantwortlich.

    Die erste Projektphase wurde im Dezember 2025 abgeschlossen. Es läuft bereits die zweite Phase, die bis Ende 2026 geplant ist.

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    PBI Group in Polen setzt auf zertifizierte Brandschutztechnik von Siemens. Projekt

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    PBI Group setzt auf zertifizierte Brandschutztechnik von Siemens – mit einem IoT-fähigen Löschsystem, das umweltfreundlich und mit rückstandsfreien Stoffen löscht.

    Neben dem Steinbruch beherbergt der Standort Budy ein technisches Labor, ein Bitumenwerk und das Logistikzentrum des Unternehmens. „Die PBI Group hat eine PV-Anlage und eine Batteriespeicherlösung auf dem Firmengelände errichten lassen“, erklärt Ireneusz Kolendra, Regional Sales Engineer bei Siemens in Polen, und fügt hinzu: „Die PV-Technologie stammt von Soon Energy Poland, das zur EDP Group gehört, dem größten internationalen Investor Polens im Bereich erneuerbare Energieträger.“ Das Batteriespeichersystem kommt von Naatu, einem führenden Technologielieferanten für Energiemanagement- und Microgrid-Lösungen. „Das Unternehmen bezieht eine große Menge unserer Umrichter- und Schutzprodukte für unterschiedliche Projekte“, so der Regional Sales Engineer, „bei diesem hybriden EPC-Projekt für die PBI Group haben sie zudem auf unsere Brandschutztechnik gesetzt.“

    Nachhaltige Sicherheit

    Obwohl Lithium-Ionen-Batterien generell als sicher eingestuft werden, bestehen dennoch Brandrisiken. Diese können beispielsweise eine zu hohe Stapelung, Schäden an der Batterie oder den Einsatz falscher Ladeausrüstung als Ursache haben. Um gegen diese und andere Gefahren zu schützen, wurde der Batteriespeicher von Naatu mit einem Sinorix NXN-Löschsystem mit umweltfreundlichen, rückstandsfreien Stoffen ausgestattet. Die Lösung verwendet 140 Liter an IG-100 (Stickstoff) als Löschmittel und Cerberus PRO als Software. Das IoT-fähige System kombiniert alle Aspekte des Brandschutzes, von der Detektion bis zur Löschung. Am Standort Budy wurde das mittels einer Brandmeldezentrale mit zwei Loops und der entsprechenden Löschkarte realisiert. Zwei Multisensor-Rauchmelder mit Advanced Signal Analysis und ein Dualwellenlängen-Ansaugrauchmelder stellen eine frühestmögliche Warnung im Falle einer potenziellen Brandentwicklung sicher.

    Zertifizierter Schutz

    Das hybride EPC-Errichtungsprojekt, das den Energiemix des Standorts Budy um den Faktor Solarkraft erweitert, ist abgeschlossen und die entsprechende Brandschutzlösung ebenfalls in Betrieb. „Neben der Sicherstellung von Flexibilität und Nachhaltigkeit zeichnet sich Sinorix NXN mit Cerberus PRO vor allem dadurch aus, dass es bis dato die einzige Lösung ist, die von der VdS Schadenverhütung für den Schutz von Batteriespeichern zertifiziert worden ist. Die Institution ist global führend in den Bereichen Unternehmenssicherheit und -schutz“, fasst Kolehndra zusammen. Die Lösung ist für eine Energiespeicherkapazität von 500 kW/1.250 kWh ausgelegt.

    Hackern einen Schritt voraus

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    Die neuen Regelungen NIS 2 und „NISG 2026“ schützen Gebäude und Technik. Portfolio

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    Wie NIS 2 und „NISG 2026“ Gebäude und Technik schützen – und Siemens seine Kunden dabei unterstützt.

    Die digitale Welt entwickelt sich rasant, unsere Gebäude sind heute so vernetzt wie nie zuvor – und auch Cyberangriffe werden immer raffinierter. Genau hier setzen die neue EU-weite NIS 2-Richtlinie und das österreichische „NISG 2026“ an. Die neuen Regelungen mit Fokus auf eine umfassende Stärkung der Cybersicherheit richten sich an eine Vielzahl von Unternehmen und Einrichtungen, die für unsere Gesellschaft und Wirtschaft von großer Bedeutung sind – von Energieversorgern über Transportunternehmen bis hin zu Gesundheitseinrichtungen und digitalen Dienstleistern. Ob Systeme intern verwaltet oder von externen Partnern betreut werden, spielt dabei keine Rolle: Sie fallen typischerweise in den Geltungsbereich der neuen Sicherheitsanforderungen.

    Was erwartet die Gebäudebetreiber?

    Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, empfiehlt sich ein strukturierter Start, indem ein Überblick über alle relevanten Systeme und Standorte der Gebäude- und Sicherheitstechnik geschaffen wird. Für Gebäudebetreiber bedeutet das konkret: aktives Risikomanagement zu betreiben, um Schwachstellen in Netz- und Informationssystemen zu erkennen und mit passenden Maßnahmen zu beheben. Im Ernstfall ist eine schnelle Reaktionsfähigkeit bei Sicherheitsvorfällen zu gewährleisten, inklusive klar definierter Meldewege. Die Verantwortung für die Cybersicherheit liegt dabei explizit bei der Geschäftsführung und muss durch Richtlinien und regelmäßige Kontrollen nachweisbar sein. Partnerunternehmen müssen ebenfalls bestimmte Standards erfüllen, etwa bei Remote-Zugängen oder der Bereitstellung von Updates. Eine regelmäßige Überprüfung durch Audits und Tests ist unerlässlich, um die Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen dauerhaft zu gewährleisten.

    In der Planungsphase den Grundstein für Sicherheit legen

    Schon bevor ein Projekt startet, ist es wichtig, genau zu wissen, welche Systeme eingesetzt werden und welche Risiken bestehen könnten. Eine detaillierte Bestandsaufnahme, Planung und eine Bewertung der Kritikalität sind hier der erste Schritt. Anschließend werden die Sicherheitsanforderungen in Ausschreibungen und Verträgen verankert. Das umfasst zum Beispiel die Fähigkeit, Systeme zu aktualisieren (Patches), klare Regeln für Zugriffsrechte und die Verwendung sicherer Authentifizierungsmethoden wie der Multi-Faktor-Authentifizierung. Die Gebäudetechnik sollte idealerweise in einem eigenen, geschützten Netzwerkbereich laufen, getrennt von der normalen Büro-IT, um das Risiko bei einem Angriff zu minimieren. Bevor ein System in Betrieb geht, wird eine umfassende „Security Acceptance“ durchgeführt, bei der alle Sicherheitsaspekte geprüft und dokumentiert werden.

    Im laufenden Betrieb wachsam bleiben und handeln

    Auch nach der Installation ist kontinuierliche Aufmerksamkeit gefragt. Dazu gehören regelmäßige Updates für Kameras, Server und andere Komponenten. Bei älteren Systemen, die nicht mehr aktualisiert werden können, sind spezielle Schutzmaßnahmen oder der Austausch dieser Komponenten erforderlich. Ein umfassendes Monitoring sorgt dafür, dass Auffälligkeiten oder Angriffsversuche sofort erkannt werden. Regelmäßige Backups und getestete Wiederherstellungskonzepte stellen sicher, dass die Systeme auch nach einem Vorfall schnell wieder einsatzbereit sind.

    Siemens: Ihr Partner für eine sichere Zukunft
    Mit Expertise und einem umfassenden Portfolio unterstützen die Expert:innen unsere Kunden, um die Vorgaben des NISG 2026 sicher und effizient zu erfüllen.

    • Cybersichere Produkte: von sicheren Kommunikationsprotokollen wie BACnet Secure Connect bis hin zu verschlüsselten Verbindungen.
    • Sichere OT-Netzwerkarchitekturen: Wir helfen Ihnen, Ihre Gebäudetechnik optimal und sicher zu vernetzen.
    • Umfassende Security Services: Dazu gehören die Überwachung Ihrer Assets und Schwach- stellen sowie Update- und Upgrade-Services.
    • Gap-Assessments: Wir analysieren, wo Ihre Gebäude- und Sicherheitstechnik heute steht und wo Handlungsbedarf besteht.
    • Unterstützung bei Compliance: Wir helfen Ihnen bei der Dokumentation und Vorbereitung auf Audits.

    Als Technologiepartner stellt Siemens sicher, dass die Gebäude- und Sicherheitstechnik nicht nur modern und widerstandsfähig ist, sondern es werden auch ihre Anforderungen für die Erfüllung des NISG 2026 und anderen Regulatorien umgesetzt. So können sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während unsere Expert:innen für die Sicherheit ihrer Infrastruktur sorgen.

    Siemens TALENTS

    Siemens TALENTS

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    Robert Pauritsch im Portrait. Talents

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    Robert Paurtisch findet, Cybersicherheit muss heute genauso selbstverständlich sein wie physische Sicherheitsmaßnahmen – also zum Beispiel Zutrittskontrollen oder Brandschutz.

    Dass dem aber noch nicht so ist, weiß Pauritsch, der bei Siemens Österreich als Product and Solution Security Officer für die Cybersicherheit sämtlicher Produkte und Lösungen aus dem Gebäudetechnikbereich zuständig ist, aus lang- jähriger Erfahrung. „Dabei ist bei Unternehmen gar nicht die Frage, ob sie gehackt werden, sondern nur wann. Und hier gilt, wer gut vorbe- reitet ist, kann seinen Betrieb aufrechterhalten“, so Pauritsch. Mit immer mehr vernetzten Produkten, digitalen Lösungen und nicht zuletzt landes- und EU-weiten Regulatorien, rückt Cybersicherheit in den Fokus. Angesichts der steigenden Notwendig- keit entwickelt sich aus einer Rolle nun ein ganzes Team. Deshalb baut Robert Pauritsch seit Oktober 2025 ein ganzes Department auf, um den Bedarf an Cybersicherheitsanfragen mit modernsten Lösungen, langfristig bedienen zu können.

    Robert Pauritsch

    „Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist die Bewusstseinsschaffung für die Risiken, die lauern, sobald ein Unternehmen ungeschützt ist. Mit einem sogenannten Gap-Assessment prüfen wir gemeinsam mit unseren Kunden, wo Lücken sind – und erarbeiten ein Konzept, wie wir diese verrin- gern“, erklärt Pauritsch. Der 37-Jährige kennt sich mit den Produkten und Lösungen im Gebäude- technikbereich bestens aus: Seit 15 Jahren arbeitet er bei Siemens, seit 2018 in seiner jetzigen Rolle als Product and Solution Security Officer. Den Grundstein für seine Karriere hat er aber ganz woanders gelegt: Mit einer Ausbildung im Bereich der Elektrobetriebstechnik in der Steiermark. 2011 folgte der Wechsel zu Siemens, wo er anfangs technische Anlagen in Betrieb nahm.

    Seitdem hat sich viel getan: Robert Paurtisch erstellte zunächst ein gehärtetes IT-Portfolio für den Gebäudetechnik-Markt um sich anschließend im Bereich der Cybersecurity zu vertiefen, immer begleitet von Schulungen, Ausbildungen und Zertifikaten. Heute ist der 37-Jährige tief verwur- zelt in der Cybersicherheit und weiß: „Der lange schwer fassbare Bereich der Cybersecurity ist definitiv aus der Pubertät ins Erwachsenenalter gekommen und bietet heute konkreten Schutz und messbaren Mehrwert für Unternehmen.“

    Bestens ausgebildet

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    Töchtertag und Ausbildung mit Benefits bei Siemens Österreich. Karriere

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    Technik für Töchter

    Auch in diesem Jahr besuchten Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren die Siemens-Standorte Wien, Innsbruck, Salzburg und Linz, um am Girls‘ Day und dem Wiener Töchtertag in das Unternehmen reinzuschnuppern.

    Im Visitor Center und dem Trainingscenter in der Siemens City in Wien-Floridsdorf entdeckten die Mädchen verschiedene technische Berufsfelder. Ein Highlight dabei war die moderne Gebäudetechnik: Siemens-Expert:innen zeigten, wie intelligente Technologie funktioniert – von Brandschutztechnik über Security-Systeme bis hin zur Raumautomation. Wie erkennt ein Gebäude einen Brand? Wie funktionieren Alarmanlagen oder Zutrittskontrollen? Und wie lässt sich Raumkomfort automatisch steuern? Als praktische Übung probierten die Jugendlichen den Umgang mit Lötkolben und Bauteilen aus und erstellten dabei eine kleine elektronische Schaltung, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen durften.


    Blick in die Zukunft

    Ausbildungsmöglichkeiten bei Siemens Österreich

    Bei Siemens in Österreich gibt es 17 verschiedene Ausbildungsberufe im kaufmännischen und im technischen Bereich sowie verschiedene Modelle: von einer klassischen Lehre mit oder ohne Matura über das ausbildungsintegrierte Studium, das österreichweit in Kooperation mit verschiedenen Hochschulen angeboten wird, bis hin zum Digital Systems Professional. Besondere Schwerpunkte liegen auf den Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Industrie 4.0. Kompetenzaufbau rund um Cloud Computing, Machine-to-Machine-Communication, Additive Manufacturing, Netzwerktechnik oder Robotik erfordert auch eine angepasste Didaktik und Methodik in der Vermittlung der neuen Inhalte.

    Auszubildende Siemens

    Ausbildung mit Benefits

    In Summe bildet Siemens Österreich 300 Talente aus und jährlich werden rund 100 Auszubildende aufgenommen. Die Benefits einer Ausbildung liegen auf der Hand: Jobsicherheit, gute Karrierechancen und ein überdurchschnittliches Gehalt sind nur einige der Anreize. Mit einer Ausbildung bei Siemens bekommen junge Menschen das Know-how, das sie für ein zukünftiges erfolgreiches Berufsleben benötigen. Für den Start im September sind noch einige Ausbildungsplätze frei. Mehr erfahren Sie hier.

    Wasser, Wärme, Wellness

    Wasser, Wärme, Wellness

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    Therma Nova: ein Vorzeigeprojekt in Sachen Energieoptimierung. Projekt

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    Wasser, Wärme, Wellness
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    Die Modernisierung in der Therme Nova wurde zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen Energieoptimierung.

    Die Therme Nova in Köflach in der Nähe von Graz bietet rund 1000 m2 Wasserfläche verteilt auf mehrere Becken, die mit knapp 36 Grad Celsius warmem Wasser aus 1039 Meter Tiefe gespeist werden. Zusätzlich wird der Bade- und Wellnessbereich des dazugehörigen 4-Sterne-Hotels mit dem wertvollen Thermalwasser versorgt. Mit den Neuerungen setzte sich die Wohlfühl-Oase in der Steiermark das Ziel, ein sogenanntes Green-Building zu schaffen, also ein Gebäude, das Ressourcenschonung, Effizienz und die Gesundheit der Gebäudenutzer in den Mittelpunkt stellt.

    Eröffnet bereits 2004, war in der Therme so manch technischer Bereich am Ende der Lebensdauer angelangt. „Wir wurden von den Verantwortlichen der Therme Nova eingeladen, die Technik anzusehen und zu analysieren, wo und in welchem Umfang Handlungsbedarf besteht und mit welchen Maßnahmen das Optimum an Energieeinsparung zu erreichen ist“, so Georg Wusser, Sales Manager bei Siemens Österreich.

    Das hohe Maß an Energieeinsparung ergibt sich gesamtheitlich aus den perfekt aufeinander abgestimmten Maßnahmen.”

    Georg Wusser,
    Sales Manager Siemens AG Österreich

    Nach umfangreicher Analyse war klar: Um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können, braucht es eine Modernisierung der Badewassertechnik und der MSR-Technik sowie eine zusätzliche Warmwasservorwärmung, die die Wärme des geförderten Thermalwassers nutzt. „Ein großer Vorteil, den Siemens bietet, ist, dass unser Kunde nur einen Ansprechpartner hat und wir uns um die gesamte Projektumsetzung kümmern“, betont Wusser. Und das beginnt bei der Terminkoordination, geht von der Beratung bis zur Finanzierung und Erlangung von Förderungen. „Wir unterstützen bei der Frage, was genau förderbar ist, und stellen die dafür erforderlichen Unterlagen bereit.“

    Therme Nova Innenbecken
    Das moderne Gebäudemanagementsystem Desigo CC sorgt für Effizienz und Komfort.

    Am Optimum orientieren

    „Mit unserem Gesamtpaket konnten wir unseren Kunden überzeugen, weil es sicherstellte, dass die modernste Technik implementiert wird und wir damit das maximal Mögliche an Energieeinsparung erreichen. So reduzieren wir den CO2-Footprint der Therme Köflach nachhaltig“, sagt Siemens- Gesamtprojektleiter Martin Salcher. „In einem ersten Schritt dieses Green-Building-Projekts wurde die MSR-Technik von Therme und Hotel modernisiert, was die Reaktivierung der Wärmerückgewinnung aus der Fortluft ermöglichte.“ Die Lüftung sowie die taupunktbasierte Temperatur- und Feuchteregelung in sämtlichen Badebereichen konnten mit diesem Schritt optimiert werden. Der folglich geringere Anteil an erforderlicher – und zu erwärmender – Außenluft reduziert den Energiebedarf. Die Erneuerung der Gebäudetechnik erfolgte durch die Implementierung der Gebäudemanagement-Plattform Siemens Desigo CC. Das gewährleistet die einfache Bedienung der Anlage über die gesamte Lebensdauer und die energieeffiziente Betriebsführung mit Unterstützung des Energiemonitorings. Außerdem wurde die Badewasseraufbereitung saniert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

    Die Gesamtanalyse ergab allerdings auch, dass bei gewissen Anlagen eine Modernisierung wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre und daher die Amortisationszeit des Gesamtprojektes negativ beeinflussen würde. Das betraf zum Beispiel den Tausch ausgewählter Umwälzpumpen oder die Badewasseraufbereitung des Hotelpools.

    Koordination gefordert

    Die Modernisierung der Therme Nova erstreckte sich über mehrere Jahre, da viele der Maßnahmen nicht während des Normalbetriebs durchgeführt werden konnten – und die Badegäste möglichst wenige Schließtage in Kauf nehmen sollten. Dank detaillierter Planungen und perfekter Koordination meisterte Siemens diese Herausforderung ohne Probleme – dafür mit vielen Vorteilen. Allein die Erneuerung von Pumpen samt neuer Regelung spart 30 oder 40 Prozent Energie ein.

    Die installierte neue Technik bringt pro Jahr Energiekosten- ein-sparungen im 6-stelligen Eurobetrag und amortisiert sich daher bereits nach zehn Jahren bei der derzeitigen Marktsitu- ation. „Bei einer angenommenen Lebensdauer von 20 Jahren kann man sagen: Die Verantwortlichen der Therme Köflach haben alles richtig gemacht“, bestätigt Georg Wusser. Ein Wartungsvertrag garantiert langfristig den energieeffizienten Betrieb und die für die Therme Nova erforderliche hohe Verfügbarkeit der Anlagen. Weitere Potenziale können so aufgezeigt werden, die den Betrieb laufend optimieren.

    „Das hohe Maß an Energieeinsparung ergibt sich gesamtheitlich aus den perfekt aufeinander abgestimmten Maßnahmen. Und nicht zuletzt erleichtert dieses Gesamtkonzept eines Generalunternehmers auch die Abwicklung von Förderungen wie etwa kWh und CO2 für eine bessere Umwelt. Und die Unterstützung bei der Einreichung ist einfacher, als dies mit einzelnen und punktuell ausgeführten Umbauten möglich wäre“, hebt Georg Wusser hervor. „Ein Best Practice-Beispiel für viele weitere Betriebe mit ähnlichen Herausforderungen.“

    Glaskugel Gebäude

    Glaskugel Gebäude

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    Mit Siemens Smart Building Assessment Daten sinnvoll nutzen. Portfolio

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    Glaskugel Gebäude
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    Die meisten Gebäude sind noch nicht darauf ausgelegt, sich selbst zu optimieren und vorhandene Daten sinnvoll zu nutzen – mit Hilfe des Siemens Smart Building Assessment lässt sich das ändern.

    Gebäude sind für nahezu 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich – mehr als der Transportsektor, mehr als die Schwerindustrie. Siemens Smart Building Assessment (SBA) wurde entwickelt, um das zu ändern. Die meisten Organisationen haben kein Energie, sondern ein Transparenzproblem. Systeme weichen im Laufe der Zeit von ihrer optimalen Konfiguration ab. Automatisierungslogik, die bei der Installation sinnvoll war, spiegelt nicht mehr wider, wie ein Gebäude tatsächlich genutzt wird. Kleine Ineffizienzen summieren sich still – und unsichtbar – über Jahre hinweg. Das SBA durchbricht diese Intransparenz. Es ist ein strukturierter, softwaregestützter Diagnoseservice, der untersucht, wie sich die Gebäudesysteme unter realen Betriebsbedingungen tatsächlich verhalten. Auf den internationalen ISO-52120- Standards basierend, liefert es Erkenntnisse, die vergleichbar und umsetzbar sind – nicht nur für das Facility-Team, sondern auch für Regulierungsbehörden, Prüfer und Entscheidungsträger auf Vorstandsebene. Das Ergebnis ist eine priorisierte Roadmap – gemeinsam mit einem Siemens-Expertenteam erarbeitet – die genau zeigt, wo die größten Potenziale liegen.

    Mehr als nur die Energierechnung

    Energieoptimierung senkt direkt die Betriebskosten und schafft Budget für höherwertige Investitionen. Die frühzeitige Erkennung von Systemabweichungen verhindert Ausfälle, die kostspielige Ausfallzeiten und Notfallwartungen verursachen. Messbare CO₂-Reduktion unterstützt ESG-Berichterstattung, regulatorische Compliance und die wachsenden Erwartungen von Investoren und Mietern gleichermaßen. Und optimierte Systemleistung verlängert die Lebensdauer von Anlagen. Die stärkste Wirkung entfaltet das SBA bei Organisationen, bei denen die Gebäudeleistung direkt operative Kosten, Compliance-Verpflichtungen oder die Servicekontinuität beeinflusst. Dazu gehören Gewerbeimmobilien, Gesundheitseinrichtungen, Rechenzentren und Produktions- und Logistikanlagen. Die Gebäude, die das nächste Jahrzehnt der unternehmerischen Performance prägen werden, sind nicht zwangsläufig die neuesten oder größten. Es werden jene sein, die intelligent gemanagt werden – in denen Systeme optimiert sind, Ineffizienzen frühzeitig erkannt werden und jede operative Entscheidung auf realen Daten basiert. Siemens Smart Building Assessment gibt die Klarheit, um dorthin zu gelangen.

    Ein Ort der Entspannung

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    Im Hotel Schwarzbrunn realisiert Siemens ein umfassendes Energieoptimierungsprojekt. Projekt

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    Zukunftsweisende Maßnahmen sorgen im Tiroler Hotel Schwarzbrunn für einen energieeffizienten Betrieb – bei gleichzeitig höchstem Komfort für die Gäste.

    Wellness und Wohlbefinden liegen bereits seit über 130 Jahren in der Geschichte der Gemeinde Stans: Hier gab es von 1890 bis zum Ersten Weltkrieg die erste Kneipp-Anstalt in Tirol. Heute können sich Urlauber im schönen Hotel Schwarzbrunn erholen – und das sehr energieeffizient. Die Hotelbetreiber haben gemeinsam mit Siemens eine Lösung erarbeitet, die sowohl für höchsten Komfort für Gäste als auch für niedrigeren Energieverbrauch sorgt. Dabei ist das Gebäude mit seinen 121 Gästezimmern, einer 3000 Quadratmeter großen Spa-Welt mit eigenem hochwertigem Quellwasser und einen atemberaubenden Blick auf das umliegende Alpenpanorama ein Hotel der Superlative. Durch die implementierten Maßnahmen sparen die Betreiber jährlich rund 110.000 Euro an Energiekosten – so amortisieren sich die Maßnahmen bereits nach fünfeinhalb Jahren. Und nicht nur das: Effiziente Energienutzung sorgt auch für CO2-Einsparungen, im Hotel Schwarzbrunn um die 112 Tonnen pro Jahr. Das freut Helmut Gschwentner, Miteigentümer des Hotels, besonders: „Als 4-Sterne-Superior-Wellnessresort legen wir im Hotel Schwarzbrunn nicht nur größten Wert auf das vollendete Wohlbefinden unserer Gäste, sondern tragen auch eine tiefe Verantwortung für unsere Umwelt. Um unseren ökologischen Fußabdruck maßgeblich zu reduzieren, haben wir uns für ein umfassendes Energieoptimierungsprojekt in enger Partnerschaft mit Siemens entschieden. Uns war es wichtig, nicht nur an einer Stellschraube zu drehen, sondern unser Energiemanagement ganzheitlich neu aufzustellen.“

    Felsenbecken
    Die Siemens Gebäudemanagementplattform Desigo CC sorgt für eine optimale Ressourcennutzung.

    Den Siemens Expertinnen und Experten ist das bestens gelungen: Heute sorgt eine Eigenstromerzeugung mittels PV-Anlage für selbst produzierten Strom. Bei der gesamten Heizungsverteilung wurde die bis dato verwendete Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) durch eine effiziente neue Siemens Desigo CC-Gebäudemanagementplattform ersetzt. Durch die Verknüpfung von HLK (Heizung, Lüftung, Klima)-Systemen mit installierten Sensoren sorgt Desigo CC für ein gesundes Raumklima und reduziert gleichzeitig den Energieverbrauch durch eine optimierte Ressourcennutzung auf der Grundlage von Zeitplänen, Belegung und Wetterdaten. Bei der Regelungstechnik sind fixe Sollwerte für Raumtemperaturen und Außentemperaturen voreingestellt worden. Anhand dieser Werte gibt die Regelungstechnik dem Heizungssystem die Anforderung für Wärmezufuhr beziehungsweise für Absenkung der Wärmezufuhr bekannt. Um den Strombezug aus dem öffentlichen Netz zu optimieren, ist eine Spannungsmanagement-Station installiert worden: Diese gleicht das fluktuierende Spannungsniveau des Netzes auf einen konstanten Wert aus, verhindert so einen ineffizienten Betrieb der bestehenden Motoren und Verbrauchern und senkt so den Energieverbrauch. Die Lüftungsanlagen und die Anlagenhydraulik wurden ebenfalls optimiert: Durch den Einbau neuer und die Aufschaltung vorhandener Kanalfühler wird die Luftmenge heute nach Bedarf gesteuert.

    „Wir haben uns für ein umfassendes Energieoptimierungsprojekt mit Siemens entschieden.“

    Helmut Gschwentner,
    Miteigentümer des Hotels Schwarzbrunn

    Hoher Komfort trotz niedriger Betriebskosten

    „Die mit dem Hotel Schwarzbrunn erarbeiteten Maßnahmen hatten drei große Ziele: Den Komfort für Gäste gewohnt sehr hochzuhalten, gleichzeitig Energie einzusparen und die Umbauten im laufenden Betrieb ohne Einschränkungen für die Gäste durchzuführen – das ist uns bestens gelungen“, weiß Siemens Projektleiter Clemens Stern.

    Und auch für Helmut Gschwentner ist das Ergebnis der Modernisierungen ein Gewinn auf ganzer Linie: „Wir schonen wertvolle Ressourcen, senken unsere Betriebskosten spürbar und bieten unseren Gästen gleichzeitig ein klimafreundliches Urlaubserlebnis bei gewohnt hohem Komfort. Die professionelle Begleitung und das tiefe technologische Know-how von Siemens waren für uns der Schlüssel, um diese wichtige Vision einer zukunftsorientierten Hotellerie erfolgreich in die Realität umzusetzen.“

    Für das Hotel gilt ab sofort: Alle Maßnahmen kombiniert sorgen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, und das, ohne auf Komfort zu verzichten.

    Wissensvorsprung durch Webinare

    Wissensvorsprung durch Webinare

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    Siemens-Expert:innen referieren zum Thema Nachhaltigkeit. Webinare

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    Wissensvorsprung durch Webinare
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    In unserer 4-teiligen Webinarreihe „Nachhaltigkeit“ zeigen Siemens Expert:innen, wie sich Unternehmen zukunftsfähig aufstellen: von innovativen Technologien für Energiesysteme über KI-gestützte Gebäudeoptimierung bis hin zu ganzheitlich nachhaltiger Elektromobilität sowie zirkulärer Produktion.

    Nachhaltigkeit in der Praxis: Energiesysteme zukunftsfähig gestalten

    Webinar Energiesysteme zukunftsfähig gestalten

    Energiewende und Elektrifizierung erhöhen den Druck auf Netze und Anlagen – regulatorisch wie wirtschaftlich. Erfahren Sie anhand von Praxisbeispielen, wie Siemens mit Hardware, Software und Services nachhaltige Lösungen ermöglicht: von Ladeinfrastruktur und IoT-Energieüberwachung bis Predictive Maintenance und Retrofits.

    Wenn Gebäude denken lernen – KI für effizienten Betrieb

    Webinar Wenn Gebäude denken lernen

    KI kann Nachhaltigkeitsziele im Gebäudebetrieb spürbar unterstützen – vorausgesetzt, die Datenbasis stimmt. Erfahren Sie, warum eine klare Datenstrategie der Schlüssel ist und wie KI-Lösungen bereits heute Innovationen ermöglichen: von datengetriebener Effizienz bis zu smarterem, nachhaltigerem Gebäudebetrieb.

    Elektromobilität als ganzheitliches System

    Webinar Elektromobilität als ganzheitliches System

    Elektromobilität ist erst dann wirklich nachhaltig, wenn Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Gebäude, Stromnetz und Daten intelligent zusammen- spielen. Wir zeigen die wichtigsten Hebel – von smartem Laden und Lastmanagement über Energiemanagement und Datentransparenz bis zur skalierbaren Standort- und Netzintegration – inkl. möglicher Praxisbeispiele.

    Zirkuläre Produktion – Kreislaufwirtschaft digital beschleunigen

    Webinar Zirkuläre Produktion

    Wie gelingt zirkuläre Produktion vom Roh- material bis zur Wiederaufbereitung auf höchstem Nutzungsniveau? In diesem Webinar skizzieren wir Reuse, Remanufacturing und Recycling – und zeigen, wie digitale Technologien dabei helfen, Sekundärrohstoffe besser einzubinden, Materialflüsse transparenter zu machen und Wertschöpfung im Kreislauf zu halten.

    Perfekte Bedingungen

    Perfekte Bedingungen

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    Moderne MSR-Technik im WIFI Salzburg. Projekt

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    In einem Schulungsgebäude des WIFI Salzburg installierte Siemens modernste Mess-, Steuer- und Regeltechnik – stets mit dem Ziel maximaler Energieeffizienz und bestmöglichen Komforts.

    Im Bauteil C des Wirtschaftsförderungsinstituts Salzburg – kurz WIFI – befinden sich verschiedene Schulungsräume, einige Büros und eine Berufserlebniswelt im Erdgeschoß, in der verschiedene Berufsfelder veranschaulicht und erlebbar sind. Die in diesem Gebäude vorhandene Mess-, Steuer- und Regeltechnik wurde im Zuge einer Generalsanierung auf den neuesten Stand gebracht. „Installiert war die Technik eines Marktbegleiters“, berichtet Georg Hofer von Siemens, „bei diesem Projekt allerdings überzeugten wir mit unseren Lösungen. Schließlich konnte das WIFI Salzburg bereits früher gute Erfahrungen mit Siemens machen. Das trug dazu bei, dass wir heute wieder bevorzugter Partner für optimale Gebäude- und Raumkonditionen sind.“

    Zu erneuern waren die komplette Mess-, Steuer- und Regeltechnik für die HLK-Anlagen, konkret für die Wärmepumpen im 4-Rohr-System für das Heizen und Kühlen, drei Lüftungs- anlagen und sieben Kleinlüftungsanlagen mit Abluftventilatoren. Dazu kamen die Einzelraumregelung für den gesamten Gebäudekomplex mit Volumenstromreglern, Fan Coils, eine Fußbodenheizung und eine Präsenzbestimmung. „Vorgabe des WIFI war einerseits eine moderne Regelung und Steuerung, andererseits sollte das Maximum an Energieeffizienz und Komfort erreicht werden“, so Hofer weiter.

    Ausführung in Etappen

    Perfekt in dieses Anforderungsprofil passten die neuen offenen und frei programmierbaren Siemens PXC-Controller, die für Gebäude wie dieses geradezu prädestiniert sind. Georg Hofer: „In Kombination mit unserer Einzelraumregelung ergibt sich ein perfektes System. In Summe bringt es die HLK-Anlage auf weit über 300 Datenpunkte auf zwei Controllern – 78 Einzelraumregler in 68 Räumen auf sechs Ebenen verdeutlichen zudem die Dimension des Projektes.“ Ganz nach dem Motto „Alles aus einer Hand“ ergänzte Siemens die Gebäudetechnik um einen Brandschutzklappenbus mit einer FC2040-Anlage. In Zahlen: 4 Loops, 96 FDCIO224 (Ein-/Ausgabemodule), 108 Brandschutzklappen. „Perfekte Raumkonditionen sind kein Zufall – sie sind das Ergebnis einer präzisen Planung und vernetzter Gebäudetechnik“, betont Georg Hofer. „Die Erneuerungsmaßnahmen wurden innerhalb von rund 1,5 Jahren reibungslos während des laufenden Schulungs- und Bürobetriebs in Etappen umgesetzt und planmäßig abgeschlossen – auch das gehört zum perfekten Gesamtpaket.“

    Siemens Technik in Schulungsraum
    Komfort und Sicherheit in den Schulungsräumen dank Siemens Technik.
    Effizienz im Amt

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    Energieeffizienzlösungen in den Gebäuden des Bundesministeriums für LUK. Projekt

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    Das BMLUK setzt in seinen Dienststellen auf das Modell Bundescontracting mit Siemens Österreich als Partner.

    Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft – kurz BMLUK – ist in Österreich neben vielen andern Dingen zuständig für Klima- und Umweltschutz. Ganz klar, dass hier auch in den eigenen Dienststellen auf einen effizienten Umgang mit Energie und weiteren Ressourcen geachtet wird. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, setzt das BMLUK schon seit über 20 Jahren auf das Bundescontracting mit Siemens Österreich als Partner, mit dem Ziel, die Energieeffizienz in Gebäuden zu verbessern. Dabei werden Energieeinsparungen von Siemens garantiert und die Investitionen aus diesen Einsparungen finanziert. Vorhandene Energiesparpotenziale in der Gebäudetechnik werden durch gezielte Modernisierung und Optimierung erreicht. Das führt zur Betriebs- kostensenkung und Wertsteigerung. Die erforderlichen Investitionen amortisieren sich dabei aus den Energie- und Betriebskosteneinsparungen während der Vertragslaufzeit.

    HBLA Pitzelstätten PV Anlage
    Von 2026 bis 2035 werden neben den bereits bewährten Maßnahmen wie Monitoring und Datenanalyse zusätzlich PV-Freifeldanlagen mit Container-Stromspeicher auf ihre Realisierbarkeit geprüft.

    Dieses Jahr wurde die Partnerschaft zwischen dem BMLUK und Siemens um eine dritte Projektphase verlängert. In der Laufzeit von 2026 bis 2035 werden weitere Energieeffizienz- lösungen analysiert und realisiert. Neben den bereits bewährten Maßnahmen wie Monitoring und Datenanalyse der Mess-, Steuer- und Regeltechnik und ressourcenscho- nender Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik werden zusätzlich PV-Freifeldanlagen mit Container-Stromspeicher auf ihre Realisierbarkeit geprüft. Die ideale Abstimmung von Energieangebot und -bedarf gewährleisten „Energy Flexibility Services“. Die resultierenden Energieeinsparungen – welche sich in der Projektlaufzeit auf etwa zwei Millionen Euro belaufen – finanzieren das gesamte Projekt.

    Das heißt: Siemens garantiert den Erfolg und geht mit der Finanzierung in Vorleistung. „Das Bundescontracting garantiert die versprochenen Leistungen. Es freut uns zu sehen, wie sehr das gemeinsame Streben nach effizientem Energieeinsatz verbindet. Präzise Datenanalysen und eine darauf abge- stimmte, optimierte Betriebsführung tragen maßgeblich zur Senkung des Energieverbrauchs bei“, betont Karlheinz Pertl, Head of Energy Service bei Siemens Österreich. „Das Bundescontracting hat sich für uns als unverzichtbares Modell etabliert. Durch gezielte Investitionen steigern wir den Wert unserer Gebäude und erhöhen gleichzeitig den Komfort. Wir sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst und setzen mit diesem Projekt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz“, betont der verantwortliche Abteilungsleiter im Ministerium, Andreas Bauer. „Die Rückmeldungen zum Bundescontracting aus den Dienststellen über ganz Öster- reich sind durchwegs positiv. Daher haben wir uns erneut für eine Fortführung entschieden“, ergänzt Ingrid Wohlfahrt, Energieexpertin des BMLUK.

    Coole Lösung mit KI

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    White Space Cooling Optimization im Datacenter Hrvatski Telekom in Zagreb. Projekt

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    Im Data Center von Hrvatski Telekom in Zagreb weht dank smarter Steuerung und Künstlicher Intelligenz ein frischer Wind – und das wortwörtlich.

    Gemeinsam wurde ein „White Space Cooling Optimization (WSCO)“-Projekt implementiert, bei dem durch KI der Luft- volumenstrom der Umluftschränke automatisch reguliert wird und damit der Energieverbrauch und die Betriebskosten spürbar gesenkt werden können.

    Künstliche Intelligenz – die neue Coolness

    Wer denkt, ein Data Center sei einfach nur ein Raum voller Server, hat die Rechnung ohne die Hitze gemacht. Die zahl- losen Server produzieren große Mengen Wärme – und zu viel davon kann teuer werden: Neben hohen Energiekosten drohen auch Ausfälle, sollte die Raumtemperatur nicht stimmen. Die Lösung? KI, Sensoren und smarte Steuerung! Das WSCO-System misst Temperaturen, nutzt drahtlose Sensor- und Steuermodule und arbeitet mit einer selbst- lernenden KI-Engine. Über eine Systemkonsole behalten die Betreiber alles im Blick – die Kühlung wird dynamisch und automatisch reguliert.

    Klare Vorteile für Betrieb und Umwelt

    Martin Lang, Head of Smart Infrastructure Buildings, Siemens Österreich, betont: „Durch die KI-Lösung erreichen wir eine nie gekannte Energieeffizienz im Data Center. Die Betriebskosten sinken jährlich um einen sechsstelligen Betrag – und das bei maximaler Betriebszeit und minimalem Risiko für Ausfälle. Das macht das Data Center für Hrvatski Telekom wirtschaft-licher und – im besten Sinne – grüner.“ Das WSCO-Konzept umfasst eine technische und eine prozessuale Seite: Temperaturmessungen erfolgen präzise mittels Thermistoren, draht- lose Sensoren und Steuermodule sowie eine intelligente KI-Engine bilden das Rückgrat des Systems. Im Prozess sorgt eine Optimierungsschleife für kontinuierliche Verbesserungen, sodass bis zu 99 Prozent der typischen Hotspots in einem Data Center eliminiert werden können. Neben der regulären Effizienzsteigerung ermöglicht die Technologie auch eine optimierte Wartung, indem Komponenten geringer und gleichmäßiger ausgelastet werden.

    Innovation, die verbindet

    Ivan Visković, Head of Core Network and Services Sector, Hrvatski Telekom, freut sich über die Vorteile: „Mit WSCO und KI-basierter Kühlung haben wir die Effizienz unserer Infrastruktur verbessert, Hotspots beseitigt und die Lebensdauer unserer Geräte verlängert.“ Die Zusammenarbeit von Siemens und Hrvatski Telekom zeigt eindrucksvoll, wie innovative Technologien Energieeffizienz und Verlässlichkeit gleichermaßen stärken können. Mit intelligenter Kühlung, optimierter Wartung und nachhaltigem Ressourcenmanagement ist das Data Center bestens für die Herausforderungen von morgen gerüstet. So wird Digitalisierung nicht nur wirtschaftlich, sondern auch klimafreundlich – und hebt die digitale Infrastruktur Kroatiens auf ein neues Level.

    Grüne Mobilität in voller Fahrt

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    Innovative Ladetechnik für E-Fahrzeuge. Projekt

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    Elektromobilität ist das Herzstück nachhaltiger Zukunft und nimmt mit innovativen Infrastrukturlösungen kräftig Fahrt auf.

    Immer mehr Unternehmen und Regionen setzen auf innovative Infrastruktur, die nicht nur das Laden beschleunigt, sondern nachhaltiges und flexibles Energiemanagement ermöglicht. Ob Elektroautos, E-Busse oder Energiespeicher: Siemens liefert die Technik, mit der die Mobilitätswende gelingt.

    Smart geladen für Unternehmen und Gemeinden

    Österreichische Logistiker wie Schachinger machen vor, wie Schwerverkehr klimafreundlich elektrifiziert werden kann. Bei Schachinger wurden mehr als 20 leistungsstarke SICHARGE D Schnellladesäulen installiert – so bekommen Elektrolastwagen zuverlässig Energie und der Logistikbereich wird Schritt für Schritt nachhaltiger. Auch das österreichische Autohaus Ortner setzt auf moderne Ladelösungen von Siemens und sorgt dafür, dass private und gewerbliche E-Fahrzeuge flexibel und effizient mit grüner Energie versorgt werden. So wird aus jedem Standort ein echter Energiehub.

    Im Nahverkehr auf der Überholspur

    Auch der öffentliche Verkehr macht den Wandel vor: In Amstetten werden die Elektrobusse der N-Bus GmbH mit regional produziertem Ökostrom betankt. Cloudbasierte Systeme wie DepotFinity optimieren Ladezeiten – so sind die E-Busse immer dann einsatzbereit, wenn sie gebraucht werden. Das Ergebnis: keine Emissionsspitzen, volle Flexibilität und sichere Betriebszeiten für die gesamte Flotte.

    Power für alle

    Die Partnerschaften mit Ortner, Schachinger und N-Bus zeigen, wie Digitalisierung, erneuerbare Energie und moderne Infrastruktur zum Gesamtpaket für nachhaltige Mobilität werden. Energieströme lassen sich intelligent steuern, Lastspitzen vermeiden und Betriebskosten senken. Ein Gewinn für Unternehmen, Regionen und die Umwelt. Ob im Individualverkehr oder öffentlichen Nahverkehr – Siemens macht E-Mobility smarter, effizienter und nachhaltiger und sorgt dafür, dass die Mobilitätswende mit voller Energie über die Bühne geht.

    Fantastisch flexibel

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    Siemens Flexibility Services optimiert Energiesysteme in Gebäuden. Portfolio

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    Mit den Flexibility Services bringt Siemens eine hochinnovative Gebäudelösung auf den Markt, um den zunehmenden Herausforderungen der Energiewende bestmöglich zu begegnen.

    Die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Energie- kosten stellen für Unternehmen und Haushalte eine Belastung dar. Mit dem Ziel, Energiekosten spürbar zu senken, hat Siemens mit den Flexibility Services eine Lösung entwickelt, die eine intelligente Optimierung des Energiesystems in Gebäuden sicherstellt. Dabei werden die Flexibilitätspotentiale der Komponenten im Gebäude mit variablen Energietarifen ausgenutzt und zusätzlich kostenintensive Lastspitzen reduziert.

    Basierend auf fortschrittlichen Algorithmen wie Model Predictive Control (MPC) und Machine Learning (ML), optimieren die Services Energiesysteme in bestehenden Gebäuden. Möglich ist das durch das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz – durch mehr Wettbewerb und flexiblere Tarife in Österreich. Die Flexibility Services ermöglichen Unternehmen, frühzeitig auf neue gesetzliche Rahmenbedingungen zu reagieren und damit zukünftige Vorteile gezielt zu nutzen. Ein modernes Flexibilisierungssystem eröffnet die Möglichkeit, den elektrischen Spotmarkt durch intelligente Lastverschiebung, optimierten Einsatz eigener Erzeugungs- und Speichersysteme sowie die Reduktion von Netzentgelten wirtschaftlich auszuschöpfen.

    Siemens nutzt die vorhandenen Möglichkeiten, welche das Flexibilisierungssystem bietet, um die sich ändernden Rahmenbedingungen am Energie-Spot- markt gewinnbringend zu nutzen. Die Flexibility Services sind ISO27001-zertifiziert und wurden im Rahmen der Forschungsaktivitäten der Aspern Smart City Research (ASCR)-Forschungsgesellschaft in der aspern Seestadt entwickelt und getestet….